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Mai 2005
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Die Durchführung und Validierung eines
Umweltmanagement-systems nach EU-Verordnung (EWG) Nr.
1836/93 wurde im Zeitraum vom September 1999 - November 2000 mit Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Umweltschutz und Technologie sowie des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) unter der Projektnummer 59053/1 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor. |
Die Kahler-Gewürze
GmbH ist ein weltweit agierendes Unternehmen, das Gewürzmischungen
verschiedenster Art, hauptsächlich für die Produktion von Fleisch- und Wurstwaren
herstellt und vertreibt. Hieraus erwächst unsere Verantwortung sowohl für
regionale Umweltprobleme als auch für die globale ökologische Entwicklung.
Diese zwingt uns, den Umweltschutz effizienter und kostenbewußter zu
realisieren.
Allein die gegebene Reglementierung durch die Behörden reicht aus unserer Sicht
hierzu nicht aus.
Der Umweltschutz muß nach unserer Meinung in der Gesellschaft und in der Wirtschaft einen hohen Stellenwert als wesentliche Aufgabe, die bereits in der Gegenwart und umso mehr in der Zukunft zu realisieren ist, einnehmen.
Umweltschutz ist nicht nur eine Frage energiebewusster Anlagentechnik, noch wichtiger sind die Mitarbeiter, die diese Anlagen bedienen. Das Umweltmanagementsystem der Firma Kahler-Gewürze GmbH basiert auf dieser, auch aus dem Qualitätsmanagementsystem bestätigten Erkenntnis.
Ein Umweltmanagementsystem zu betreiben, bedeutet für uns, gezielt und detailliert alle Umweltbereiche zu betrachten und gleichzeitig Ansätze für weitergehende Optimierungen zu suchen. Durch das planmäßige Herangehen stellen die Mitarbeiter sicher, dass das System umfassend angewandt wird. Dies wird durch den in unserem Unternehmen langjährigen praktizierten, intensiven Informationsfluss zu allen Beschäftigten, z. B. durch Informationsblätter, Workshops, Erfahrungsaustausch, usw., unterstützt.
Umweltschutz ist genauso wie die Sicherstellung und Verbesserung der Qualität von hergestellten Produkten ein kontinuierlicher Prozess, der niemals abgeschlossen sein kann. Dieser Prozess erstreckt sich von der achtsamen Ausführung der täglichen Arbeiten und dem verantwortungsvollen Umgang mit Materialien über die Überwachung von Umweltauswirkungen bis hin zur Verbesserung in einzelnen Details. Bei allen Maßnahmen müssen natürlich auch die wirtschaftlichen Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Im Idealfall können, wie die Vergangenheit gezeigt hat, zum Beispiel durch Einsparung von Ressourcen der Umweltschutz und die Wirtschaftlichkeit gleichzeitig verbessert werden. Ziel ist es, in vielen "kleinen Schritten" die Leistungen für die Umwelt kontinuierlich zu steigern. Durch ständige Information der Mitarbeiter soll eine Sensibilisierung für die umweltrelevanten Themen und richtiges Verhalten im betrieblichen, aber auch privaten Bereich erreicht werden.
Um die o. g. Denkart zu festigen und auch nach außen zu demonstrieren, wird in unserem Unternehmen die Verordnung (EG) Nr. 761/2001 des europäischen Parlaments und des Rates vom 19. März 2001 (EMAS) umgesetzt. Diese Verordnung zielt auf ein aktives Kooperationsverhältnis zwischen umweltaktiven Unternehmen, Behörden und der Öffentlichkeit hin. Auf freiwilliger Basis wurde von der Kahler-Gewürze GmbH hierzu ein Umweltmanagementsystem eingeführt. Auf seiner Grundlage berichten wir regelmäßig über dessen Aktivitäten. Unser Managementsystem ist so konzipiert, dass der Umweltgedanke und der Qualitätsgedanke in allen Bereichen gemeinsam betrachtet wird.
Mit dieser dritten Umwelterklärung legen wir unsere Umweltpolitik und unsere Umweltzielstellungen sowie die aus dem Produktionsprozess resultierenden Umweltauswirkungen und indirekte Umweltauswirkungen dar.
Unser Ziel besteht darin, über diese Umwelterklärung mit der Bevölkerung, den Behörden, den Abnehmern unserer Produkte, unseren Kooperationspartnern, den regionalen und überregionalen Medien sowie den ökologisch orientierten Vereinen und Verbänden Verbindungen herzustellen, Informationen auszutauschen und gemeinsame Wege im Sinne des Umweltschutzes abzustecken.
Diese Umwelterklärung wurde allen unseren Mitarbeitern bekanntgegeben und ausführlich erläutert. In regelmäßigen Abständen werden unsere Mitarbeiter zu dieser Thematik geschult und erhalten zusätzlich Informationen über Informationsblätter.
Durch die "Verordnung (EG) Nr. 761/2001 des europäischen Parlaments und des Rates vom 19. März 2001 über die freiwillige Beteiligung von Organisationen an einem Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung (EMAS)" existiert für gewerbliche Unternehmen ein Anreiz zur Einführung und Begutachtung einer umweltorientierten Unternehmensführung.
Diese Verordnung soll bewirken, dass sich mehr Unternehmen ihrer Verantwortung für die natürliche Umwelt stellen und ihre Umweltschutzleistungen kontinuierlich verbessern.
Die Kahler-Gewürze GmbH beteiligt sich an diesem Gemeinschaftssystem und unterrichtet mit dieser Umwelterklärung die Öffentlichkeit über den betrieblichen Umweltschutz.
Als Ansprechpartner für weitere Informationen über das eingeführte Umweltmanagementsystem des Unternehmens steht allen Interessenten der Umweltmanagementbeauftragte Herr Socha zur Verfügung.
Der Umweltmanagementbeauftragte vertritt das Unternehmen auf Landes- und Bundesebene in den Gremien, die auf dem Gebiet des Umweltmanagements tätig sind.
Auch in Zukunft wird sich das Unternehmen in regelmäßigen Abständen einer Umweltbetriebsprüfung unterziehen und damit seine Anstrengungen bei der kontinuierlichen Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes bewerten.
Die Firma
Kahler-Gewürze GmbH ist als Hersteller von Gewürzen seit vielen Jahrzehnten
erfolgreicher und geschätzter Partner der Lebensmittelindustrie.
Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen, welches sich durch schnelle
Handlungsbereitschaft und Flexibilität auszeichnet.
Allen Kunden stehen jederzeit Fachberater, leitende Mitarbeiter bzw. die
Geschäftsleitung als Ansprechpartner zur Verfügung.
Die Produktgruppen der hergestellten und gehandelten Gewürze sind im Einzelnen:
Die Firma Kahler-Gewürze GmbH ist seit 1910 in der Fleischerbranche vertreten, wie alles begann wird Ihnen die folgende kleine Zeitreise zeigen:
| 1910 | Fleischermeister Heinrich Kahler eröffnet eine Wurstfabrik in Dresden. |
| 1928 | Die Firma Kahler-Gewürze wird aus der Wurstfabrik gegründet, und versendet ihre Produkte aus Berlin in die ganze Welt. |
| 1945 | Die Fabrik in Berlin wird total zerstört. |
| 1946 | Beginn des Neuaufbaus der Firma Kahler-Gewürze in Berlin. Zu dieser Zeit werden aus der Not heraus "Ersatzgewürze" hergestellt und finden reißenden Absatz. |
| 1948 |
Berlin-Blockade - Luftbrücke - Alle 3-5 Minuten bringen Flugzeuge Ware und Rohstoffe in die Stadt. Kahler-Gewürze produziert trotzdem weiter und versendet Gewürze per Flugzeug nach Deutschland und in die ganze Welt. |
| 1961 |
Mauerbau - West Berlin ist nur noch eine Insel. Ein Krieg zwischen Ost und West droht; aber Kahler-Gewürze besteht weiterhin. |
| 1963 | Ein weiteres Auslieferungslager wird in Lehrte bei Hannover eröffnet. |
| 1978 |
Die Zeiten sind im Laufe der vergangenen 15 Jahre stabiler
geworden. Und auch das Zeitalter der Datenverarbeitung ist nicht mehr aufzuhalten, die Welt der EDV hält bei Kahler-Gewürze Einzug. |
| 1989 |
Die Mauer fällt - Wiedervereinigung - Kahler-Gewürze liefert wieder Gewürze in die "neuen Bundesländer", zu unserer großen Freude ist der Name "Kahler" in guter Erinnerung geblieben. |
| 1994 bis 1996 |
Die Firma Kahler-Gewürze führt ein zertifiziertes Qualitätsmanagement-System nach DIN EN ISO 9001 ein (ifta-CERT IC 029 103 99). |
| 1997 | Die Welt der Computer und Datenautobahnen wird immer schnelllebiger, auch die Firma Kahler-Gewürze kann nun unter info@kahler-berlin.de erreicht werden. |
| 1998 |
Die Firma Kahler-Gewürze ist jetzt auch im Internet unter
www.kahler-berlin.de vertreten. Für die Zukunft muss man den Umweltaspekt noch mehr berücksichtigen. Aus diesem Grund plant Kahler-Gewürze die Einführung eines Umweltmanagements nach DIN EN ISO 14001. |
| 1999 | Es werden Informationen über Umweltmanagementsysteme eingeholt, die ersten Pläne für den Aufbau eines eigenen Umweltmanagementsystems entstehen. |
| 2000 |
Die Firma Kahler-Gewürze implementiert ein
Umweltmanagementsystem in
das
bestehende Qualitätsmanagementsystem. In diesem Zusammenhang verweisen wir mit Stolz darauf, dass die Firma Kahler-Gewürze GmbH die erste Gewürzfirma Deutschlands ist, welche ein zertifiziertes und validiertes Umweltmanagement-System nach DIN EN ISO 14001 und EG Öko-Audit-VO. 1836/93 (IC 029 903 00) in Kombination mit einem zertifizierten Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001 etabliert hat und dessen Konformität in Kontrollverfahren nach (EWG) Nr. 2092/91 gemäß Anhang V "Ökologischer Landbau – EWG Kontrollsystem" festgestellt wurde. Außerdem wurde unser Standort bei der IHK zu Berlin nach dem Umweltauditgesetz als geprüfter Betriebsstandort eingetragen (Reg.Nr.: DE-S-107-00074). |
| 2001 | Die Nachfrage nach Bio-Produkten und das Verlangen der Verbraucher nacheiner Absicherung der Qualität wird immer größer, dies bestätigt unsere bisherigen Leistungen in den Bereichen Qualitäts- und Umweltmanagemen und ist uns Ansporn für die Zukunft. In diesem Jahr wurde die Konformität in Kontrollverfahren nach (EWG) Nr. 2092/91 gemäß Anhang V "Ökologischer Landbau – EWG Kontrollsystem" erneut festgestellt. |
| 2002 |
Die
positiven Erfahrungen im Bereich des Umweltmanagementsystems haben dazu
geführt, dass im Zuge der Novellierung des Umwelt-Audits, das jetzt in ganz
Europa einheitlich mit dem Begriff EMAS bezeichnet wird, den Anwendungsbereich
der EG-Verordnung auf alle Organisationen geöffnet hat. Die Firma Kahler-Gewürze GmbH hat sich als erste Gewürzfirma Deutschlands nach der neuen Vo. (EG) Nr. 761/2001 des europäischen Parlamentes und des Rates vom 19. März 2001 (seit 27. April 2001 in Kraft) validieren lassen. Natürlich wurden auch bei der Firma Kahler die erweiterten Anforderungen der neuen Norm DIN EN ISO 9001:2000 im Bereich des Qualitätsmanagements eingeführt und zertifiziert. |
| 2003 | Der International Food Standard (IFS) wird zu einem europaweit anerkannten Qualitätsstandard zur Beurteilung von Eigenmarkenlieferanten der Lebensmittelhandelsunternehmen, Ziel ist die Vereinheitlichung der Einkaufsanforderung, Kahler-Gewürze begrüßt dieses Bestreben und beginnt mit der Planung der Unternehmenszertifizierung. |
| 2004 | Konkretisierung der IFS-Anforderungen, Abgleich mit den bestehenden Systemen. |
| 2005 | Rezertifizierung des Qualitäts- und Umweltmanagementsystem der Firma Kahler-Gewürze GmbH nach DIN EN ISO 9001/2000 und DIN EN ISO 14001, so wie die Neuzertifizierung nach IFS (Version 4), einschließlich einer Anpassung des HACCP-Konzeptes in Erfüllung der Anforderungen der Vo. EG 852/2004 und EU-Richtlinie Nr. 178/2002. Aufgrund der positiven Erfahrungen, welche die Firma Kahler in den letzten 5 Jahren mit dem implementierten Umweltmanagement nach der Vo. (EG) Nr. 761/2001 des europäischen Parlamentes und des Rates vom 19. März 2001 (seit 27. April 2001 in Kraft) gesammelt hat, wurde eine erneute Validierung durchgeführt. |
Mit dem anspruchsvollen Qualitäts- und Sicherheitsdenken war die Firma Kahler-Gewürze GmbH eines der ersten Unternehmen der Gewürzverarbeitenden und -herstellenden Betriebe, das nach einem zertifizierten Qualitäts- und Umweltmanagementsystem arbeitet.
Kahler-Gewürze ist bestrebt, weiterhin diese Vorreiterrolle auf diesem Sektor einzunehmen.
Das bisher Erreichte erfüllt die Mitarbeiter und Geschäftsleitung des Unternehmens mit Stolz und setzt viele Kräfte frei, das Erreichte auszubauen und zu erweitern.
Unsere Produkte zeichnen sich durch einen "naturbelassenen" Geschmack, der durch eine aromaschonende Vermahlung auf eigenen Mühlen erreicht wird.
Unsere Verpackungen tragen den hohen Anforderungen unserer Kunden und des Umweltschutzes Rechnung.
Die Herstellung von Fertigerzeugnissen nimmt in unserem Herstellungsprozeß permanent einen breiten Rahmen ein. Durch Entwicklung und Optimierung neuer Herstellungsverfahren und Produkte ergänzen wir unser Produktspektrum an Fertigerzeugnissen laufend. Der Prozess der Herstellung von Fertigerzeugnissen zeichnet sich durch große Umweltfreundlichkeit aus und hat in dieser Hinsicht unsere ungeteilte Aufmerksamkeit.
Hergestellt werden pulverisierte und flüssige Fertigerzeugnisse, auch die Konfektionierung von Handelswaren ist hiermit eingeschlossen, die Produktion mit den einzelnen Verfahrensschritten ist im folgenden Ablaufschema dargestellt.
Anmerkungen: Die einzelnen Prozessschritte sind in der QUMV-09.01 Qualitäts-/ Umweltmanagement-Verfahrensanweisung mit den notwendigen Details beschrieben.
Die Geschäftsführung der Kahler-Gewürze GmbH trägt die Verantwortung für die Umsetzung der von ihr im Folgenden dargelegten Umweltpolitik sowie der daraus abgeleiteten Umweltziele und des Umweltprogramms. Sie übernimmt zugleich die Verpflichtung, die Umweltpolitik auf allen Ebenen und in allen Bereichen zu verwirklichen und zu beachten, um einen ständigen Verbesserungs- und Erweiterungsprozess aufrechtzuerhalten.
Die Bewahrung der vorhandenen natürlichen Lebensbedingungen ist eine der Hauptaufgaben, die sich unser Unternehmen gestellt hat. Die Beachtung und der Schutz der Wechselwirkung zwischen Natur, Gesellschaft und Wirtschaft und der Zusammenhänge im Rahmen eines globalen, ökologisch zu steuernden Gesamtsystems bilden dabei einen wesentlichen Gesichtspunkt.
Als Unternehmen der
Lebensmittelindustrie verpflichtet sich die
Firma Kahler-Gewürze GmbH, Gleichgewicht und Artenvielfalt des ökologischen Systems
zu bewahren und zu schützen. Der schonende Umgang mit den verfügbaren
Ressourcen Wasser, Luft und Boden sowie Flora und Fauna entspricht unserer Überzeugung.
Da die Firma Kahler-Gewürze GmbH auf Grund ihrer wirtschaftlichen Stellung
nicht in der Lage ist, im Ursprungsland selbst Einfluss auf die
Herstellungsweise (Anbau ohne Dünge- und Pflanzenschutzmittel) zu nehmen, wird
versucht, indirekten Einfluss durch die sorgfältige Auswahl von umweltbewussten
Importeuren zu nehmen.
Direkten Einfluss nehmen wir bei dem Einkauf von Zutaten aus ökologischem Anbau
ohne Dünge- und Pflanzenschutzmittel oder aus nachgewiesenem integrierten
Anbau.
Für die Stärkung und Sensibilisierung des Umweltbewusstseins aller Menschen
durch Information und Ausbildung unternehmen wir mit anderen Institutionen und
Unternehmen alle Anstrengungen.
Als Hersteller von Nahrungsmitteln fühlen wir uns in besonderem Maße dazu verpflichtet, die menschliche Gesundheit zu schützen und allen damit verbundenen Problemen durch Sorgfalt und Umsicht vorzubeugen.
Auf der Grundlage dieser wesentlichen Erkenntnisse verpflichten wir uns, nach folgenden Umweltgrundsätzen zu handeln:
"Ein Unternehmen muß mit allen seinen Aktivitäten auf dem
Prüfstand einer kritischen Öffentlichkeit bestehen können."
(Zitat aus: Umweltbewusstes Management, Blottner-Verlag,
Taunusstein)
Diese Philosophie deckt sich mit dem Verständnis der Geschäftsführung, welche sie den Fragen des Umweltschutzes in den Phasen ihrer Geschäftstätigkeit entgegenbringt. Mit dem Schritt der erneuten Validierung des im Unternehmen installierten Umweltmanagementsystems stellt sie dieses System nach dem Qualitätsmanagementsystem auf den Prüfstand der allseitigen Beurteilung.
Das Umweltmanagementsystem ist Teil des für das Unternehmen in die Praxis umgesetzten, verknüpften Qualitäts- und Umweltmanagementsystems, das der Öffentlichkeit präsentiert wird. Aufbau und Wirkungsweise dieses Umweltmanagementsystems erfüllt alle Anforderungen der Norm DIN EN ISO 14001 und der Verordnung (EG) Nr. 761/2001 (EMAS).
Aufbau und Wirkungsweise des Qualitätsmanagementsystems erfüllt alle Anforderungen der Norm DIN EN ISO 9001:2000 sowie des International Food Standard (IFS-Version 4).
Den Forderungen der DIN EN ISO 9001:2000 und des IFS wurden in einem Handbuch die erforderlichen Regelungen zum Umweltmanagement zugeordnet. Dies erfolgte unter gleichzeitiger Heranziehung der Verordnung (EG) Nr. 761/2001 (EMAS) und der Norm DIN EN ISO 14001 mit dem nachfolgend dargestellten Organisationssystem.
Seit 2004 wird mit einem HACCP-Konzept nach dem Internatonal Food Standard (IFS) gearbeitet.

Stand: 02.2005
Die nachfolgende Darstellung versinnbildlicht die Einordnung der vier Dokumentationsarten des Q/UMS in die Betriebsorganisation und stellt in ihrer Ausdehnung und Größe gleichzeitig die Detailliertheit und den Umfang der jeweils zugeordneten Dokumente dar.
Die Verantwortung für den Umweltschutz in unserem Unternehmen trägt die Geschäftsführung. Die Geschäftsführung ist neben der Qualität der Produkte und Dienstleistungen für die Umweltpolitik und die Umsetzung der davon abgeleiteten Ziele verantwortlich. Die Funktionstüchtigkeit und Wirksamkeit des Umweltmanagementsystems wird von ihr anhand der Ergebnisse der Umweltbetriebsprüfungen, internen Audits und regelmäßig durchgeführten Reviews bewertet und dokumentiert. In Auswertung dessen, um jederzeit die für uns geltenden umweltrechtlichen Anforderungen zu erfüllen und eine kontinuierliche Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes zu erreichen, stellen die Aktualität und die Wirksamkeit des Umweltmanagementsystems eine ständige Aufgabe dar.
Schlüsselfunktionen für die Wirksamkeit des Umweltmanagementsystems besitzen neben dem Geschäftsführer der Umweltmanagementbeauftragte, der für den Bereich Umweltmanagementsystem dem Geschäftsführer gleichgestellt ist. Diese Gleichstellung unterstützt die unabhängige Arbeit und Darstellung des Umweltmanagementsystems der Firma Kahler-Gewürze GmbH, die gesetzlichen Pflichten und Rechte des GL bleiben davon unberührt. Im Unternehmen ist eingeführt, dass der Umweltmanagementbeauftragte alle umweltrelevanten Aufgaben als direkter Vertreter des Geschäftsführers auch gegenüber den Mitarbeitern vertritt.
Die Aufgaben des Umweltmanagementbeauftragten beinhalten im Wesentlichen:
Zur speziellen Überwachung der wesentlichen direkten Umweltschutzaufgaben auf Basis der normativen und gesetzlichen Vorgaben wurde von der Geschäftsführung ein Umweltschutzbeauftragter berufen. Der Umweltschutzbeauftragte ist nebenamtlich zur Realisierung der Umweltschutzmaßnahmen im Unternehmen eingesetzt und untersteht in dieser Funktion dem Geschäftsführer direkt. Seine Hauptaktivitäten sind auf die Fragen der Abfallproblematik, des Energiemanagements, der Wasserwirtschaft, des Immissionsschutzes und des Umgangs mit Gefahrstoffen gerichtet.
Seine Tätigkeit wird unterstützt durch die von der Geschäftsleitung berufenen
Die Verantwortlichkeiten des Umweltschutzbeauftragten sind wie folgt festgelegt:
Die Kahler-Gewürze GmbH begann im Jahre 1997, die Fragen des Umweltschutzes unter dem Aspekt des Aufbaus eines Umweltmanagementsystems in Ergänzung zum zertifizierten Qualitätsmanagementsystem, zu überprüfen.
Die erste Umweltprüfung wurde im November 1999 unter Beteiligung eines externen Beratungsbüros als erste Bestandsaufnahme aller umweltrelevanten Vorgänge im Unternehmen durchgeführt. Auf der Grundlage dieser Umweltprüfung, erhielten wir eine konkrete Übersicht über die Umweltauswirkungen am Standort. Aufbauend auf den Ergebnissen wurden die ersten Umweltzielstellungen und unser erstes Umweltprogramm erarbeitet. Gleichzeitig flossen wesentliche Erkenntnisse aus der Umweltprüfung in das vorstehend beschriebene Umweltmanagementsystem ein.
Auf der Grundlage von Umweltpolitik und Umweltzielstellungen wurde am 01. März 2000 das erste Umweltprogramm erstellt. Dieses Umweltprogramm legt die erforderlichen umweltrelevanten Maßnahmen mit Verantwortlichkeiten und Angabe der erforderlichen finanziellen und materiellen Mittel fest. Das erste Programm, welches bis zum 31. Dezember 2002 galt, wurde jährlich abgerechnet und fortgeschrieben.
Es folgten jährlich erneute Umweltbetriebsprüfungen, die letzten drei wurden am 23.05.2003, 24.05.2004 und 04.04.2005 durchgeführt, welche in ihrer zusammenfassenden Bewertung zu der Schlussfolgerung führten, dass durch die konsequente Information sowie Einbindung der Mitarbeiter mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden kann, dass sich alle Mitarbeiter bei der Ausführung ihrer Tätigkeiten nach den vorhandenen UMAs und UMVs richten. Außerdem konnten Erfolge auf dem Gebiet der Abfallwirtschaft und Krafftstoffeinsparung verzeichnet werden.
Unser Unternehmen setzt für alle Tätigkeiten geschultes Personal ein. Auf Aus- und Weiterbildung im Rahmen interner und externer Schulungen legen wir größten Wert. Nur auf dieser Basis können wir die ständige aktive Mitwirkung aller Mitarbeiter beim Beachten umweltrelevanter Auswirkungen aus der Tätigkeit des Unternehmens und bei der Sicherung eines umweltbewussten Verhaltens der gesamten Belegschaft sichern.
Mitarbeiterschulungen
finden gemäß dem Schulungsplan des Unternehmens statt.
Aktuelle Informationen mit Inhalt zum Umweltschutz erhalten unsere Mitarbeiter
durch die Aushänge an den verschiedenen Stellen des Unternehmens sowie durch
das regelmäßig erscheinende Q/UM-Info-Blatt.
Neu eingestellte Mitarbeiter erhalten eine Erstschulung, über die wir ihr umweltgerechtes Verhalten von Anfang an gewährleisten.
Die Kontrolle über das Funktionieren des eingeführten Umweltmanagementsystems im gesamten Unternehmen ist ein wesentliches Element zur Sicherung des präventiven Umweltschutzes und zum Ausmerzen festgestellter Schwachstellen im System. Wir nutzen dazu die bereichsbezogen durchgeführten internen Audits. Es wird generell einmal jährlich eine Umweltbetriebsprüfung durchgeführt. Diese Umweltbetriebsprüfung wird durch die gemäß Auditzeitplan ausgewiesenen internen Qualitäts- und Umweltmanagementaudits sowie diversen Firmenrundgängen abgesichert. Parallel dazu werden wesentliche Umweltkennzahlen, wie z. B.: Müllentsorgung, Kraftstoffeinkauf, Wasserverbrauch, Energieverbrauch, etc. im Rahmen des Controllings regelmäßig ausgewertet.
Aufgrund des eingeführten Q/UMS der Firma Kahler-Gewürze GmbH werden jährlich Umweltbetriebsprüfungen durchgeführt, diese setzen sich aus mehreren Elementen zusammen.
Die Umweltbetriebsprüfungen werden
Die in den monatlichen durchzuführenden Betriebsrundgängen festgestellten Abweichungen und die sich daraus ergebenen Festlegungen werden in den quartalsweise durchzuführenden Leitungsaudits auf ihre Bearbeitung und Realisierung kontrolliert.
Grundlage für die Betriebsrundgänge bilden schwerpunktorientierte Checklisten.
Diese Fakten werden ebenfalls im Jahresbericht zur Umweltbetriebsprüfung berücksichtigt.
Der Bericht über die Umweltbetriebsprüfung für das Jahr 2005 liegt vor.
Die nächste umfassende Umweltbetriebsprüfung einschl. der Erstellung eines entsprechenden Berichtes wird im Zusammenhang mit der jährlichen Prüfung der Erfüllung der Aufgaben des Umweltprogramms bis zum 31. Dezember 2008 durchgeführt.
Die Umweltbetriebsprüfung wird nach folgenden Schwerpunkten durchgeführt:
Die Kahler Gewürze GmbH begann im Jahre 1997 die Fragen des Umweltschutzes unter dem Aspekt des Aufbaus eines Umweltmanagementsystems in Ergänzung zum zertifizierten Qualitätsmanagementsystem zu überprüfen.
Mit der ersten Umweltprüfung im Januar 2000 erhielten wir eine konkrete Übersicht über die Umweltauswirkungen am Standort, die die Grundlagen für die ersten Umweltzielstellungen und unser erstes Umweltprogramm sowie für den Aufbau unseres Umweltmanagementsystem bildete.
Seit dem wird unser Umweltprogramm, das die erforderlichen umweltrelevanten Maßnahmen mit Verantwortlichkeiten und Angabe der erforderlichen finanziellen und materiellen Mittel festlegt, jährlich abgerechnet und fortgeschrieben.
Die
Bewertung eines Unternehmens in Hinsicht auf seine Rolle im Umweltschutz kann
nur auf Basis aussagefähiger Zahlenwerte erfolgen.
Der vorliegende 7. Abschnitt der Umwelterklärung ist in Verbindung damit, die
konzentrierte mathematisch ausgewiesene Nachweisführung über die
Umweltauswirkungen des Unternehmens. Vorrangig an diesen Darstellungen wollen
und werden wir uns in den Folgejahren messen lassen, wie wir dem Umweltschutz
entsprechend allen Forderungen der Öko-Audit-Verordnung nachkommen und unsere,
in der Umwelterklärung vorgegebene freiwillige Selbstverpflichtung, zur
ständigen Verbesserung der Umweltleistung unseres Unternehmens erfüllen.
Die hohe Qualität der hergestellten Gewürzmischungen und die engagierte, zielstrebige und fleißige Arbeit aller Mitarbeiter unseres Unternehmens in Verbindung mit den mit uns kooperierenden Vertretungen haben dazu geführt, dass die Produktionszahlen unseres Unternehmens, welche markttypischen Schwankungen unterliegen, tendenziell positive Trends aufweisen.
In der nachfolgend dargestellten Input-Output-Bilanz halten wir die wesentlichen Stoffströme, die in unser Werk eingehen und aus diesem herausgehen, fest.
Durch diese Input-Output-Bilanz schaffen wir uns die erforderliche Übersicht über die ökologischen Konsequenzen, die mit der Produktionsdurchführung in unserem Unternehmen verbunden sind. Sie gibt uns die Möglichkeit für eine ständige Kontrolle der in beiden Richtungen laufenden Stoffströme in quantitativer Hinsicht. Die Daten der Bilanz wurden und werden im Unternehmen auf der Grundlage der im Zuge des zertifizierten Qualitätsmanagementsystems angelegten Datenerfassungen ermittelt und sind damit objektiv bewertbar.
Die Umweltauswirkungen unseres Unternehmens spiegeln sich wieder im
Sämtliche betriebene Anlagen des Unternehmens unterliegen nicht der Bundes-Immissionsschutzverordnung und sind somit nicht genehmigungsbedürftig und/oder bedürfen sonstiger Erlaubnisse.
Die im Unternehmen benötigte Wärmeenergie wird nur für Heizzwecke eingesetzt, sie wird aus Heizöl EL hergestellt.
Alle Mitarbeiter sind angehalten, sparsam mit der Heizungsenergie umzugehen.
Auf Betreiben der Kahler-Gewürze wird durch den Vermieter die Heizungsanlage im Jahr 2005 durch eine neue Kesselanlage und einer optimierten Wärmeverteilung ersetzt, dadurch wird bei einem verbesserten Wirkungsgrad eine deutliche Energiereduzierung erwartet.
Elektroenergie benötigen wir im gesamten Produktionsprozess des Unternehmens. Unsere Hauptenergieverbraucher sind elektroseitig die installierten Gebläse und Lüfter, die Kompressoren, die Mühlen sowie die Mischmaschinen.
Bereits 1978 hat die Firma Kahler-Gewürze GmbH in ihrem Streben nach Erhaltung von umweltrelevanten Ressourcen, intensive Versuche mit flüssigem Stickstoff bei der Vermahlung von Gewürzen durchgeführt. Als Ergebnis dieser Versuche, wurde die Zuführung von flüssigen Stickstoff bei der Vermahlung von Rohwaren beschlossen und in den Produktionsablauf unter dem Begriff "Kältevermahlung" eingeführt.
Diese Vermahlung unter Zuführung von flüssigem Stickstoff bewirkt, dass das Mahlgut bei einer konstanten Temperatur von ca. 20-22°C vermahlen wird, dadurch reduziert sich die Durchlaufzeit um ca. 50% und somit wird auch eine Energieeinsparung von ca. 50% erreicht.
Ein weiterer Aspekt der "Kältevermahlung" ist das weitgehende Erhaltenbleiben der ätherischen Öle und Geschmacksstoffe in den Rohgewürzen. Dadurch wird einem weiteren Zusatz an Extrakten bei Fertigmischungen vorgebeugt und somit auch die Energie für die Herstellung der Extrakte eingespart.
Um den Energieverbrauch noch weiter zu senken, wurde 1985 eine Wandleranlage installiert.
Sie bewirkt eine automatische Messung und Registrierung der Spitzenabnahmezeiten in der Anlage. Durch monatliche Auswertung dieser Messungen konnten wir die Spitzenbelastungen z. B. durch die Nichtbenutzung von hochlastigen Motoren senken.
Des weiteren wird durch einen
Umschalter im Mühlenraum gewährleistet, dass nicht mehrere Mühlen gleichzeitig
laufen. Auch diese Maßnahme begünstigt die Senkung der Spitzenlast.
Als Ergebnis der in der letzten Umwelterklärung und
ihrer Aktualisierung fixierten Umweltziele (
Energieeinsparung um ca. 2% je Jahr)
kann
festgehalten werden, dass die Analysen und Ergebnisse des relativ stark
schwankenden Energieverbrauchs (im Jahr 2002 überdurchschnittlicher Rückgang
des Energieverbrauchs um ca. 30% gegenüber 2001, Anstieg im Jahr 2003 um ca.
18% gegenüber 2002) zeigten, dass vor allem die sehr unterschiedlichen Mengen
der auf eigenen Mühlen zu vermahlen Gewürzen dafür verantwortlich sind. Da der
konkrete Bedarf unserer Kunden jedoch nicht voraussehbar ist, ermöglicht die
bisherige Datenlage keine Auswertungen, ob bei der Vermahlung eine betrieblich
beeinflussbare Komponente für den Energieverbrauch je Einheit zu vermahlendes
Gewürz mit der vorhandenen Technik besteht. Damit hat sich dieses Umweltziel in
der bisherigen Form nicht als geeignet erwiesen. Ein Ansatz wird nun mit einer
veränderten Erfassung und Auswertung der Daten, aus der der Energieverbrauch
zur hergestellten Menge an Gewürzen auf eigenen Mühlen ersichtlich ist,
verfolgt.
Im Rahmen der Herstellung von flüssigen Gewürzmischungen wird in unserem Unternehmen Wasser als Grundmaterial eingesetzt und verbraucht.
Messungen mit einer Wasseruhr in der gesonderte Wasserzuführung ergaben, dass ca. 15% des gesamten Wasserverbrauches im Produktionsprozess eingesetzt wird.
Die verbleibenden Mengen Wasser werden für die Vorbereitung der Hilfsstoffe, für Reinigungszwecke sowie für die Sozialzwecke und die Pflege der Grünanlagen (ebenfalls durch eine gesonderte Wasserzuführung mit eigener Wasseruhr messbar) genutzt.
In diesen Bereichen achten wir auf einen sparsamen Wasserverbrauch.
Die in der Firma Kahler-Gewürze GmbH anfallenden Abwässer sind prozessbedingt nicht durch wassergefährdende Stoffe belastet. Durch unser Umweltmanagementsystem sichern wir grundsätzlich ab, dass keinerlei Gefahrstoffe ins Abwasser gelangen können. Für Notfälle verfügen wir über Pläne und Vorkehrungen, die bei Havarien eine Beeinträchtigung der Abwasserqualität weitgehend verhindern können.
Der Verbrauch an Reinigungsmitteln ist entsprechend dem Bedarf und der Notwendigkeit sehr gering (siehe Input/Output Bilanz).
Es wird in allen Bereichen des Unternehmens auf einen sparsamen und umweltschonenden Einsatz geachtet.
Die Abfallarten Folie/Kunststoffe, Papier/Pappe und hausmüllähnlicher Gewerbeabfall werden überwiegend durch die angelieferten Roh- und Hilfsstoffe bestimmt.
Auch bei Roh- und Hilfsstoffen sind wir bemüht, die Anlieferung auf verpackungssparende Großgebinde, z.B. Big-Bags umzustellen.
Die Bemühungen unseres Unternehmens laufen dahingehend, diesen Anteil weiter zu erhöhen. Das erfolgt nicht zuletzt über die aus der ISO 9000 ff entlehnte Form der Lieferantenbewertung, in die wir das Umweltverhalten der Zulieferer hinsichtlich Verpackungsaufwand und Recycelfähigkeit des Verpackungsmaterials einbeziehen. Das trotzdem durch die Lieferungen anfallende Verpackungsaufkommen in Form von Folie, Kunststoff und Pappe sowie Papier wird getrennt gesammelt und dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt.
Durch die getrennte Erfassung der Abfälle und insbesondere die Verwertung der Abfälle Folie/Kunststoff und Papier/Pappe ist es gelungen, die Müllmengen in stabilen Grenzen zu halten. Die anfallende Müllmenge trägt dem Erfordernis der Produktionsdurchführung Rechnung und steht unter ständiger Kontrolle zum Auffinden neuer Möglichkeiten der Verminderung der anfallenden Müllmengen.
Die in einem lebensmittelherstellenden Betrieb übliche Betriebsführung bringt aus sich heraus nur geringe Umweltprobleme hinsichtlich entstehender Emissionen mit sich. Lediglich Lärmemissionen und in geringerem Umfang Geruchsemissionen sind für unser Unternehmen von Bedeutung.
So gut wie nicht ins Gewicht fallen Staub- und Abgasemissionen.
Geruchsemissionen aus den Mahl- und Mischprozessen, die permanent auftreten, sind nicht negativ ins Gewicht fallend und befinden sich hinsichtlich ihrer Geruchsstärke unter Kontrolle.
Staubemissionen sind im Unternehmen von untergeordneter Bedeutung, da die Förderung vorwiegend über geschlossene Systeme erfolgt.
Die dennoch vorkommenden geringen Belastungen sind rein organisch und deshalb ungefährlich und nicht weiter zu betrachten.
Abgasemissionen durch Fahrten mit firmeneigenen Fahrzeugen konnte deutlich reduziert werden, da seit 2001 für die stadtweiten Auslieferungen die Waren als Beiladungen von Spediteuren und Stadtboten ausgeliefert werden, so dass im wesentlichen Abgasemissionen durch PKW- Einsatz entstehen.
Neben den unmittelbaren Auswirkungen gehen auch indirekte Einflüsse von Kahler-Gewürze GmbH aus.
Die Bewertung der Umweltauswirkungen resultiert im folgenden weitgehend nach der relativ abgestuften ABC-XYZ-Analyse zur Ermittlung der ökologischen Schwachstellen. Das heißt, dass die eingesetzten Stoffe im Bezug auf ihre Umweltrelevanz qualitativ und quantitativ eingeschätzt werden.
Folgende qualitative Aspekte werden betrachtet:
und folgenderweise gewichtet:
Die mengenmäßige Bewertung erfolgt mit X = viel, Y = mittel, Z = gering.
Legende:
A = hoch, B = mittel, C = gering
X = viel, Y = mittel, Z = wenig
Die so ermittelten Schwachstellen sollten schrittweise beseitigt werden. Dabei sind gravierende Umweltwirkungen (A) mit hohem Mengeneinsatz (X) vorrangig.
Die Umweltziele sind für die Kahler-Gewürze GmbH für den Zeitraum Januar 2005 bis Dezember 2007 festgelegt worden.
Sie wurden in ihrer aktuellen Fassung wie folgt fixiert:
Die vorstehenden Umweltziele wurden durch einen Maßnahmenkatalog, der im Qualitätssicherungs- und Umweltprogramm des Unternehmens bis Dezember 2007 festgeschrieben wurde, untersetzt. Das Umweltprogramm weist Verantwortliche, Termine und bereitgestellte Mittel aus, so dass das Erreichen der Umweltziele gewährleistet wurde.
Unser Umweltprogramm wird jährlich mit einem Zeithorizont von 2 Jahren fortgeschrieben. Über die Ergebnisse und die Vorhaben wird die Öffentlichkeit in der Umwelterklärung bzw. deren Aktualisierung informiert.
Die Aktualisierungen der Umwelterklärung werden jährlich erarbeitet und bis spätestens 30. Juni eines jeden Jahres nach der Validierung durch den Umweltgutachter der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.
Die Validierung der nächsten konsolidierten Fassung (4. Umwelterklärung) muss bis spätestens zum 31. Mai 2008 erfolgt sein.
(gemäß Verordnung (EG) Nr. 761/2001 (EMAS) der 3. Umwelterklärung der Kahler-Gewürze GmbH mit dem Standort Germaniastraße 29/30, 12099 Berlin durch den Umweltgutachter Dr. Wolfgang Sieber)
Hiermit erklärt der Umweltgutachter, Dr. Wolfgang Sieber, die 3. Umwelterklärung für die Kahler-Gewürze GmbH mit dem Standort, Germaniastraße 29/30, 12099 Berlin für gültig.
Er stellt fest, dass
Die Feststellung beruht auf der Prüfung des o. g. Standortes der Organisation, auf Einsicht in relevante Unterlagen, dem Betriebsrundgang, auf Befragung von Mitarbeitern und auf Aussagen des Leitungspersonals.
Berlin, den 09.06.2005